Lichtkunst
Lichtkunst verwandelt Beleuchtung in ein Ausdrucksmittel – sie formt Raum, Wahrnehmung und Bedeutung. Zu unseren Kooperationen zählen Wandarbeiten von Joseph Kosuth, Sherrie Levine, und Cindy Sherman; Leuchtkästen von Anish Kapoor, Alfredo Jaar, und Zarina Bhimji; sowie skulpturale oder installative Werke von Olafur Eliasson und Dan Flavin, wohl der bekannteste Künstler, der Licht als zentrales Medium seines Schaffens einsetzt. So unterschiedlich diese Arbeiten in ihrer Form auch sind, eint sie die Auseinandersetzung mit dem ästhetischen und konzeptuellen Potenzial von Licht – als Mittel, um Sichtweisen offenzulegen, zu hinterfragen und neu zu definieren.
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Rachel Whiteread
Lamp, 2009
EUR 2.500

Jenny Holzer
Amber Essays / White Arno / Blue Blue / Green Survival, 2003

Anish Kapoor
Svayambh, 2007

Dan Flavin
Untitled (to Jörg Schellmann), 1994

Sherrie Levine
Pharmacie, 1996
EUR 12.000

Olafur Eliasson
Sunset Door, 2006
EUR 25.000

Tobias Rehberger
Spy, 2019

Dan Flavin
Untitled (to Mary Elizabeth), 1992

Joseph Kosuth
Sigla, Finnegans Wake, 1998

William Eggleston
Untitled (Mayfield, Kentucky) ca. 1999-2000, 2002
EUR 7.500

Dan Flavin
Untitled (to Jörg Schellmann), 1994

Gerhard Merz
Light, 2008

Alfredo Jaar
Gold in the Morning 1985, 2002
EUR 8.000

Zarina Bhimji
Murmur, 2002
EUR 800

Cindy Sherman
Untitled (Wall Work), 1993
EUR 17.000

Cindy Sherman
Untitled, 1993

Gerhard Merz
Untitled (Wall Work 2), 1994

Dan Flavin
Untitled (to Robert Ryman), 1996

Dan Flavin
Untitled (to Barbara Nüsse), 1971

Daniel Buren
Three Light Boxes for One Wall, 1989

Dan Flavin
Untitled (to Madeline and Eric Kraft), 1992

Cindy Sherman
Untitled, 1989

Jenny Holzer
Amber Truisms Living / Blue Laments Arno, 2008

Michael Craig-Martin
Signs of Life, 2006
EUR 3.000

Dominique Gonzalez-Förster
Park, a Plan for Escape, 2002
EUR 900
Was ist Lichtkunst?
Lichtkunst ist eine Form der zeitgenössischen Kunst, bei der Licht selbst das zentrale Medium ist. Künstler nutzen künstliches oder natürliches Licht, um Werke zu schaffen – von Skulpturen und Wandobjekten bis hin zu immersiven Rauminstallationen und großformatigen Inszenierungen. Diese Arbeiten verwandeln oft den Raum und laden Betrachter ein, Licht sowohl als Material als auch als Idee zu erleben. Zu den bekanntesten Vertretern der Lichtkunst gehören Dan Flavin, James Turrell und Olafur Eliasson.
Wie entwickelte sich Lichtkunst als Kunstform?
Obwohl Künstler seit Jahrhunderten von Licht fasziniert sind, entstand Lichtkunst als eigenständige Kunstform erst im frühen 20. Jahrhundert. Wegweisend waren Künstler wie László Moholy-Nagy, der mit Lichtprojektionen und kinetischen Skulpturen experimentierte, und Naum Gabo, der beleuchtete Elemente in seine Konstruktionen integrierte. In den 1960er- und 1970er-Jahren rückten Künstler wie Dan Flavin, der mit Installationen aus Leuchtstoffröhren arbeitete, und Keith Sonnier, der Neon und industrielle Materialien einsetzte, das Licht ins Zentrum ihres künstlerischen Schaffens. Mit den technologischen Entwicklungen – von LEDs bis zu digitalen Projektionen – haben sich die Ausdrucksmöglichkeiten seither enorm erweitert, sodass Lichtkunst heute als eine der innovativsten und dynamischsten Kunstformen gilt.
Wer sind bekannte Lichtkünstler?
Zu den bekanntesten Vertretern der Lichtkunst zählen Dan Flavin, berühmt für seine Installationen aus Leuchtstoffröhren, James Turrell, der Licht und Raum zu kontemplativen Umgebungen verbindet, sowie Olafur Eliasson, dessen großformatige Installationen natürliche Phänomene mit künstlichem Licht kombinieren. Weitere bedeutende Künstler sind Bruce Nauman, Jenny Holzer und Keith Sonnier, die jeweils auf unterschiedliche Weise das künstlerische Potenzial von Licht erforscht haben.