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The Four Winds, 1964

Farblithografie auf BFK Rives-Büttenpapier, mit Mittelfalz (wie ursprünglich herausgegeben), 41 x 58 cm. Aus der signierten Deluxe-Edition von 100, in der Indianas Beitrag anstelle einer Signatur mit dem Blindstempel des Künstlers versehen wurde. Zusätzlich gab es eine unsignierte Auflage von 2.000.

EUR 1.000

Robert Indianas Edition The Four Winds (1964), entstanden für das wegweisende Grafikportfolio 1 Cent Life, verbindet die Zahlen eins bis vier mit einer Reihe kräftiger Pfeile in Rot, Gelb, Grün und Schwarz zu einer dynamischen Doppelseiten-Komposition. Die Pfeile weisen in unterschiedliche Richtungen und bilden eine kreisförmige Bewegung über die Doppelseite hinweg, während die Zahlen als grafische Elemente in die Komposition integriert sind. Gemeinsam verleihen diese Elemente den im Titel genannten vier Winden eine visuelle Form. Walasse Tings begleitender Text am oberen Rand fügt der Arbeit eine poetische Dimension hinzu und beschwört die Winde als Kräfte der Bewegung, Stärke und Erneuerung. Die Arbeit zeigt Indianas charakteristischen Umgang mit Zahlen, einfachen Formen und leuchtenden Farben, mit denen er vertraute Symbole in prägnante grafische Kompositionen überführt.